Schützenverein Arpke                         von 1884

 

Satzung Schützenverein Arpke von 1884 e.V.

 

 

 

§1 Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen "Schützenverein Arpke von 1884 e.V." Der Sitz des Vereins ist Stadt Lehrte, Ortsteil Arpke, Landkreis Hannover. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen. Der Verein ist durch die Mitgliedschaft im Kreisschützenverband Burgdorf e.V. (KSV) Mitglied im Niedersächsischem Spotschützenverband e.V. (NSSV) und dem Deutschen Schützenbund angeschlossen. Außerdem ist der Verein durch die Mitgliedschaft im Kreissportbund Hannover Mitglied im Landessportbund Niedersachen e. V.

 

 

 

§2 Zweck des Vereins

 

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins und etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins nicht entsprechen, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

 

a. die Pflege des Schießsports als Leibesübung.

 

b. die Errichtung und Unterhaltung von Schießsportanlagen.

 

c. intensive Jugendarbeit zur Förderung des Nachwuchses im Schießsport und im

Musikwesen.

 

d. Förderung der Leistungsschützen.

 

e. Pflege und Wahrung der Kameradschaft und des Schützenbrauchtums sowie des

Breitensports.

 

 

 

§3 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

 

§4 Erwerb der Mitgliedschaft

 

1. Jede unbescholtene Person kann Mitglied des Vereins werden.

 

2. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben.

 

3. Der Aufnahmeantrag muss schriftlich beim Vorstand eingereicht werden. Minderjährige müssen die Erlaubnis eines

Erziehungsberechtigten nachweisen. Der Gesamtvorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme.

 

4. Bei Ablehnung entscheidet die nächste Mitgliederversammlung endgültig.

 

5. Mit dem Beitritt unterwirft sich jedes Mitglied den Mehrheitsbeschlüssen der

V ereinsversammlung.

 

6. Verdiente Mitglieder können durch die Generalversammlung zu Ehrenmitgliedern

ernannt werden; dieses gilt auch für verdiente Förderer des Vereins. Diese und weitere Ehrungen regelt eine Ehrungsordnung des Vereins.

 

 

 

§5 Verlust der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft im Verein erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt kann nur am Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss spätestens vier Wochen vor Jahresabschluss dem Vorstand schriftlich erklärt werden. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen des Vereins durch ehrloses Verhalten schädigt oder der Satzung des Vereins entgegen handelt. Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand. Gegen die Entscheidung ist Beschwerde bei der Generalversammlung zulässig. Der Verlust der Mitgliedschaft berührt nicht die Verpflichtung zur Beitragszahlung für das laufende Kalenderjahr. Kein Mitglied hat Anspruch auf das Vermögen des Vereins. Beiträge werden im Falle des Ausschlusses nicht zurückerstattet.

 

 

 

§6 Beiträge

 

Jedes Mitglied hat Beiträge zu zahlen. Die Höhe der Beiträge wird durch die Generalversammlung festgelegt; ebenso das Eintrittsgeld für die Aufnahme in den Verein. Der Beitrag ist bis zum 31.03 des jeweiligen Jahres zu zahlen, andernfalls kann das Mitglied ausgeschlossen werden.

 

 

 

§7 Organe

 

Die Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung

2. der V orstand

3. der Beirat

4. der Gesamtvorstand, bestehend aus Vorstand und Beirat

5. der Ehrenrat

 

 

 

§8 Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand gemäß §26 BGB einberufen. Die V ersammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des V ereins dies erfordert. Die

Tagesordnung muss acht Tage vorher bekannt gemacht werden. Die Versammlung ist ferner einzuberufen, wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zweckes verlangt. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, welches das 16. Lebensjahr vollendet hat. Die Einberufung erfolgt durch Aushang im Schaukasten bei den Schießsportanlagen.

Außerdem muss jährlich eine Generalversammlung stattfinden: und zwar im 1. Quartal eines jeden Jahres.

Zur Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten maßgebend. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Über den Verlauf jeder Versammlung ist ein Protokoll, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer unterzeichnet werden muss, zu führen. Versammlungsleiter ist der 1. V orsitzende oder ein Mitglied des V orstandes. Bei Satzungsänderungen ist das BGB, §33,34,71 und 77 maßgebend.

 

 

 

§9 Der Vorstand besteht aus:

a. 1. Vorsitzender

b. 2. Vorsitzender

c. 1. Schatzmeister

d. 1. Schriftführer

e. 1. Schießsportleiter

f. 1. Jugendleiter

g. 1. Damenleiterin

h. 1. Musikleiter

Vorstand und Beirat

 

Die unter a) und b) aufgeführten Personen vertreten den Schützenverein Arpke von 1884 e.V. gemäß §26, 2 BGB. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.

 

Der Beirat besteht aus:

a. 2. Schatzmeister

b. 2. Schriftführer

c. 2. Schießsportleiter

d. 2. Jugendleiter

e. 2 Damenleiterin

f. 2. Musikleiter

g. 1. Bogensportleiter

h. 2. Bogensportleiter

i. 1. Festwart

j. 2. Festwart

k. Jugendsprecher

l. Schießsportleiter in erforderlicher Anzahl

 

Der Vorstand a) bis f) und der Beirat a) bis d) sowie g) bis j) werden für die Dauer von drei Jahren jeweils im Wechsel, erstes Jahr der Vorstand, im darauf folgendem Jahr der Beirat, von der Generalversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

 

Der 1. und 2. Musikleiter werden vom Musikzug vorgeschlagen und von der Generalversammlung gewählt. Der Jugendsprecher wird von einer Versammlung der Jugend gewählt und in der Generalversammlung bestätigt.

 

Die 1. und 2. Damenleiterin werden von der Damenabteilung vorgeschlagen und von der Generalversammlung gewählt.

 

Stehen für eine Wahl mehrere Kandidaten an, muss geheim gewählt werden. Alle anderen Wahlen können offen erfolgen, wenn kein Einspruch erfolgt. Fällt im laufenden Jahr ein Vorstands- oder Beiratsmitglied aus, setzt der verbleibende Vorstand kommissarisch ein Mitglied des Vereins bis zur nächsten Generalversammlung ein.

 

 

 

§ 10 Vereinskassengeschäfte

 

Der 1. Schatzmeister verwaltet die Vereinskassengeschäfte und sorgt für die Einziehung der Beiträge. Alle Zahlungen dürfen nur auf Anweisung des 1. ggf. des 2. Vorsitzenden geleistet werden. Der 1. Schatzmeister ist für den Bestand und die gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich. Bei einer Kassenrevision sind alle Ausgaben durch Beläge, die vom 1. ggf. 2. Vorsitzenden anerkannt sein müssen, nachzuweisen.

 

 

 

§ 11 Kassenprüfer

 

Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, zu prüfen, ob Mittel des Vereins gemäß der Satzung und den Beschlüssen des Vereins und des Vorstandes verwendet werden.

Dem Verein müssen diese Aufgabe, zwei Kassenprüfer und ein Vertreter zur Verfügung stehen. Sie dürfen nicht Mitglieder des Gesamtvorstandes sein und werden von der Generalversammlung für zwei Jahre gewählt. Die Wahl soll möglichst so erfolgen, dass jährlich ein Kassenprüfer neu gewählt wird und der andere nach zwei Jahren ausscheidet. Die Prüfung der Buchhaltung hat jährlich mindestens einmal zu erfolgen. Über die Prüfung ist ein Bericht zu erstellen.

 

 

 

§ 12 Festkomitee

 

Auf der Generalversammlung wird jeweils für ein Jahr ein Festkomitee für die Unterstützung der Festwarte zur Durchführung des Schützenfestes gewählt.

 

 

 

§ 13 Auflösung des Vereins

 

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu diesem Beschluss ist eine Mehrheit von 3⁄4 der erschienenden Mitglieder erforderlich.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Lehrte, zur Verfügung des Ortsrates, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat

 

 

 

§ 14 Inkrafttreten

Die Satzung wurde durch Beschluss der Generalversammlung vom 17 Januar 1998 neu gefasst und tritt mit diesem Datum in Kraft.